Die Diana-Kandidatin des Präsidenten

Drei Wochen vor dem Henkel-Preis der Diana, dem Klassiker auf der Grafenberger Galopprennbahn, wurde am Sonntag in Hamburg eines der finalen Vorbereitungsrennen ausgetragen. Der Hamburger Stutenpreis ging nach 2200 Metern an die von Adrie de Vries gerittene Virginia Joy aus dem Stall von Trainer Marcel Weiß aus Mülheim/Ruhr.

Besitzer und Züchter der Stute ist das ostwestfälische Gestüt Auenquelle, als Mitbesitzer zeichnet Peter-Michael Endres, Präsident des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins. Virginia Joy wurde von den Buchmachern umgehend zur Favoritin im Henkel-Preis der Diana gemacht.
In Hamburg setzte sie sich knapp gegen die aus München angereiste Zamrud aus dem Stall von Sarah Steinberg durch, Dritte wurde For Pleasure, die von Andreas Wöhler in Gütersloh trainiert wird. Dieses Trio wird mit ziemlicher Sicherheit auch nach Düsseldorf reisen.

Der 162. Henkel-Preis der Diana, der am 2. August mit einem Preisgeld von 500.000 Euro gelaufen wird, ist eines der höchstdotierten Pferderennen Europas. Es wird über eine Strecke von 2200 Metern gelaufen, ausschließlich drei Jahre alte Stuten sind startberechtigt. Der Meldeschluss war bereits am 24. September des Vorjahres, aktuell besitzen noch 62 Stuten aus Großbritannien, Frankreich, Irland und Deutschland ein Engagement.
In diesem Jahr wird das Rennen erstmals in seiner langen Geschichte auf Grund der Corona-Restriktionen ohne zahlende Zuschauer gelaufen. Zugang zur Rennbahn haben nur die unmittelbar am Geschehen Beteiligten wie Rennstallbesitzer, Trainer und Jockeys.

(14.07.2020)