Nächster Gruppe-Sieg: Noor Al Hawa und Düsseldorf passt

Die Dreijährigen haben am Sonntag den zur Gruppe III zählenden Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf (55.000 Euro) über 1700 Meter dominiert.

Am Ende siegte der von Andreas Wöhler für Jaber Abdullah trainierte Noor Al Hawa, der auf dem Grafenberg 2015 schon den Junioren-Preis gewinnen konnte, vor dem Röttgener Degas aus dem Quartier von Markus Klug. Eduardo Pedroza ritt den später siegreichen Makfi-Sohn, der zuletzt die Große Europa Meile in Düsseldorf gewinnen konnte, zuächst im Mittelfeld. In der Zielgeraden war der 16:10-Favorit dann sofort auf freier Bahn und schaltete einen Gang höher. Aber auch Degas, der am Toto als zweiter Favorit notierte, meldete nun seine Ambitionen auf den Sieg an. Doch am Ende war der Wöhler-Schützling einen Ticken zu stark für den Exceed And Excel-Sohn, der von Adrie de Vries geritten wurde. Dritter wurde der von Mario Hofer für Eckhard Sauren trainierte Nordico.

Höhepunkt des Düsseldorfer Rahmenprogramms war der mit 22.500 Euro dotierte Ausgleich I über 1400 Meter. Leider kamen nur sechs Pferde an den Start dieser Prüfung, die am Ende in das Warendorfer Quartier von Ferdinand Leve ging. Der von ihm betreute Finch Hatton (78:10) gewann unter Maxim Pecheur vor Beau Reve und Jasnin. Für Finch Hatton, unter anderem ein Bruder von Fly First und Felician, war es der erste Auftritt im Top-Handicap und auf Anhieb klappte es mit dem Sieg. Es war der zweite in der laufenden Saison.

Ein Ausgleich der zweithöchsten Kategorie ging an den Kölner Stall von Waldemar Hickst. Der von ihm für den Stall Lucky Owner trainierte dreijährige Tirano (37:10) behauptete sich unter Ronan Thomas gegen Wild Motion und Silicon Valley. Das mittlere Handicap über die Meile ging an den 103:10-Außenseiter Tjerk. Der Schützling von Philip Jonkhart gewann unter Ian Ferguson.

(02.10.2016)