Der Hengst Noor Al Hawa ist der große Favorit im 96. Großer Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf

Der Hengst Noor Al Hawa ist der große Favorit im
96. Großer Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf

Der letzte Saisonhöhepunkt auf der Düsseldorfer Galopprennbahn steht an: Der 96. Großer Preis der Landeshauptstadt ist das Hauptrennen des großen Renntages, der am Sonntag (Beginn: 13 Uhr) auf dem Grafenberg stattfindet. Großer Favorit in dem mit 55.000 Euro dotierten internationalen Grupperennen (davon 32.000 Euro für den Besitzer des Siegers) ist der dreijährige Hengst Noor Al Hawa, der von Trainer-Champion Andreas Wöhler (Gütersloh) trainiert wird und dem in England lebenden Jaber Abdullah gehört. Insgesamt werden acht Rennen mit einem Gesamtpreisgeld von 114.100 Euro ausgetragen.

Der Panamese Eduardo Pedroza (42), Stalljockey bei Andreas Wöhler, ist der ständige Reiter von Noor Al Hawa, der in Düsseldorf bei zwei Starts noch ungeschlagen ist und vor dem Hattrick steht. Zuletzt siegte er auf dem Grafenberg vor drei Wochen in der Großen Europa Meile des Porsche Zentrum Düsseldorf. Insgesamt gewann Noor Al Hawa bei sieben Starts in seinem Leben drei Rennen und war viermal platziert, galoppierte bereits 105.400 Euro ein.

Als schärfste Konkurrenten von Noor Al Hawa werden Gestüt Röttgens dreijähriger Hengst Degas aus dem Stall von Erfolgstrainer Markus Klug (Heumar) mit Jockey Adrie de Vries und Stall Grafenbergs vierjährige Stute Nymeria, für die Trainer Waldemar Hickst (Köln) extra den Franzosen Ronan Thomas als Jockey engagiert hat. Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel wird nach dem Rennen die Siegerehrung vornehmen.

Im 4. Rennen (Event und Sport Hotel Tulip Inn-Rennen) wird zum letzten Mal in diesem Jahr die beliebte Viererwette mit einer garantierten Auszahlung von 10.000 Euro ausgespielt. Die weiteren Rennen tragen Namen der Rennvereins-Partner Assistenzdienst Deutschland, Klüh Security, Düsseldorfer Privatbrauerei Frankenheim, Schloss Roland und Schierle Stahlrohre KG.

Insgesamt sind für die acht Rennen 69 Pferde genannt, davon sechs vom Düsseldorfer Trainer Sascha Smrczek.

INFORMATIONEN

Kinderprogramm:
Auch für die Jüngsten wird es an diesem Tag garantiert nicht langweilig: Das wie immer auf der Düsseldorfer Rennbahn eingerichtete Kinderparadies beinhaltet eine Kinder-Eisenbahn, das Bungee-Jumping, ein Kiddy-Fun-Spielmobil und das beliebte Ponyreiten (10 Ponys). Das gesamte Kinderprogramm ist kostenfrei und der Rennverein freut sich auf viele kleine Nachwuchsreiter.

Eintritt:
Der Eintrittspreis beträgt acht Euro, in dem jedoch ein Wettgutschein im Wert von zwei Euro enthalten ist. Jugendliche unter 18 Jahren haben wie immer freien Eintritt.

Anfahrt
Aufgrund der erwarteten hohen Besucherzahlen und der begrenzten Parkplätze empfehlen die Veranstalter die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel oder die zusätzliche Parkmöglichkeit am Staufenplatz. Die Linie U73 fährt bis zum Staufenplatz, Haltestelle Burgmüllerstraße. Von dort stehen Pendelbusse (Linie 894) eine Stunde vor dem ersten Rennen und nach dem letzten Rennen im 20 Minuten-Takt an der Haltestelle Burgmüllerstraße oder von der Rennbahn zurück zur Verfügung. Der Bus 730 bzw. die Bahn U72 fährt bis zur Haltestelle Mörsenbroicher Weg, dort hält auch der Pendelbus (894). Vom Mörsenbroicher Weg wird für den Fußweg ca. 10 Minuten zur Rennbahn benötigt.

(29.09.2016)