Die nächsten Renntermine

Veranstaltungsbeginn jeweils gegen 13:00 Uhr - Ausnahme After Work Renntag: Beginn 16:00 Uhr


Samstag, 22.6.2013 »

BMW – Renntag, LR. »

Mittwoch, 17.7.2013 »

3. After Work Renntag. »

Sonntag, 4.8.2013 »

Henkel – Renntag, 155. Henkel-Preis der Diana – Deutsches Stuten-Derby, Gr.I. Henkel – Trophy, LR »


Historie



Rennplatz Golzheimer Heide 1839

1836 stand der Anfang für Pferderennen in Düsseldorf. Im Anschluß an das 18.Niederrheinische Musikfestes veranstaltete ein Zusammenschluß von adligen Züchter mit dem Namen "Verein für Pferderennen zur Aufmunterung der Pferdezucht in den Provinzen Westphalen und und der Rheinlande" ein öffentliches Pferderennen auf der Golzheimer Heide.

Heute würde man von einem "Megaevent" sprechen, denn über 10.000 Zuschauer wohnten diesem außergewöhnlichen Ereignis bei. Es war das erste westdeutsche Pferderennen nach englischen Rennreglement. Ein fulminanter Anfang, dem weitere Renntage folgten und letztendlich zur Gründung des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins 1844 führten.

Zuerst war der Verein fest in militärischer Hand und nannte sich "Reiterverein zu Düsseldorf". Der anfangs exklusive Sportverein für Kavallerieoffiziere, öffnete sich 1851 auch für Zivilisten In der Folgezeit finden Rennen mal in der Golzheimer Heide, mal im Bilker Busch, mal in der Benrather Heide statt. 1883 übernimmt General von Versen, Kommandant der 14.Kavalleriebrigade, die Präsidentschaft von Herzog Adolf von Nassau, dem späteren Großherzog von Luxemburg und führt die Änderung des Vereinsnamen in "Düsseldorfer Reiter- und Rennverein" herbei.

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Auf den Lausward-Wiesen findet man eine feste Austragungsstätte für die Pferderennen. 1891 wird hier der Große Preis von Düsseldorf aus der Taufe gehoben, das traditionsreichste aller bis heute durchgeführten Rennen. Bis 1913 wird es als Jagdrennen, danach als Flachprüfung gelaufen. 1905 läuft die letzte Rennsaison auf der Hammer Rheinwiesen. Der wirtschaftliche Aufschwung machen den weiteren Hafenausbau erforderlich. Letztendlich ein glücklicher Umstand für den Düsseldorfer Reiter- und Rennverein, denn im Grafenberger Wald findet man eine ungleich attraktivere Veranstaltungsstätte.

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Während der dreijährigen Aufbauphase der Infrastruktur, ist man auf der Neusser Bahn zu Gast. Am 15.Mai 1909 feiert man die Einweihung der Rennbahn, die als die landschaftlich schönste im ganzen deutschsprachigen Raum gilt. Wie im englischen Ascot laufen auch hier die Pferde auf einem Dreieckskurs zunächst bergab und dann bergauf. Nach dem zweiten Weltkrieg kommen große und hochdotierte Rennen nach Düsseldorf, die vorher in Berlin-Hoppegarten ausgetragen wurden. Darunter der Henkel-Preis, das German One Thousand Guineas, eines der fünf klassischen Rennen in Deutschland.

Prominenz war nie "Mangelware" auf dem Grafenberg.

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1955 schaute Prinz Aly Khan, der UNO Delegierte aus Pakistan vorbei, um den ersten Deutschlandauftritt
des legendären Jockeys Lester Piggott beizuwohnen.

Selbst stieg der Prinz in einem eigens ausgeschriebenen Amateurrennen in den Sattel von seinem Hengst Albeniz.

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Winston Churchill folgte im nächsten Jahr und nahm die deutliche Niederlage seines Schimmels Le Pretendant gelassen hin.

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Die "anmutigste Erscheinung in der High Society der Welt",die Maharani von Baroda, besuchte 1958 die Grafenberger Rennbahn.

Bundespräsident Heinrich Lübke und seine späteren Nachfolger Walter Scheel, Richard von Weizsäcker und Johannes Rau waren in der Folgezeit zu Gast bei den spannenden Galopprennen.